Beste Dienstplan-Software Gastronomie 2026
Warum diese Liste
Dienstplan-Software in der Gastronomie ist 2026 ein gesetzter Markt. gastromatic und Ordio dominieren den DACH-Markt für Pure-Workforce, beide mit klarer Gastro-DNA. Daneben gibt es spezialisierte Anbieter wie E2N mit HR-Tiefe, Nostradamus für Forecast-First und schlanke Tools wie Planery oder Clockin für preissensible Betriebe. Heptic ist hier kein reines Workforce-Tool, sondern ein Multi-Modul-Betriebssystem. Wir haben uns dafür entschieden die Plattform trotzdem aufzunehmen weil sie für Operatoren ab 5 Standorten eine ehrliche Alternative ist wenn Dienstplan nicht das einzige Problem ist. Daten kommen aus direkten Homepage-Fetches am 2026-05-28.
ArbZG-2026 Checklist
Vor der Tool-Auswahl steht die Compliance-Frage. ArbZG-2026 verpflichtet zur elektronischen Zeiterfassung. Dein zukünftiges Tool muss vier Punkte abdecken.
- Manipulationssichere Aufzeichnung. Mitarbeiter erfassen die Zeit, Vorgesetzte bestätigen, Änderungen werden protokolliert.
- Aufbewahrung mindestens zwei Jahre. Behörden können bis 24 Monate rückwirkend prüfen.
- Zugriff auf Anforderung. Daten müssen exportierbar sein, PDF oder strukturiertes Format reichen.
- Pausen- und Höchstarbeitszeit-Logik. Tool muss automatisch erkennen wenn 10-Stunden-Grenze oder 11-Stunden-Ruhezeit gerissen werden.
gastromatic, Ordio, E2N, Clockin und Heptic erfüllen alle vier Punkte. Planery und Nostradamus haben hier Lücken oder bauen darauf dass eine separate Zeiterfassung läuft.
Auswahlkriterien
Sechs Punkte entscheiden über Eignung im Gastro-Multi-Standort-Setup.
- Gastro-spezifische Schicht-Logik. Trinkgeld-Aufteilung, Schichtbörse, Übergabe-Notizen.
- Lohn-Vorbereitung mit DATEV-, Addison- oder Sage-Schnittstelle. Ohne diese Brücke bleibt jeder Monatsabschluss Excel-Sache.
- Forecast-basierte Besetzung. Schichten an Umsatz-Erwartung statt nur Mitarbeiter-Wunsch koppeln.
- App-UX für Mitarbeiter. Wer Schichten in der App nicht in 30 Sekunden tauschen kann verliert das Team.
- Multi-Standort-Konsolidierung. Konsolidierter Personalkosten-Report pro Region und Konzept.
- Datenexport bei Kündigung. CSV oder API-Pfad raus aus dem Tool sollte vor Vertragsschluss geklärt sein.
1. gastromatic: DE-Workforce-Marktführer mit Arbeitsrechts-Tiefe
gastromatic ist im DACH-Gastro-Workforce-Markt der Anbieter mit der tiefsten Arbeitsrechts-Logik. Über 10 Jahre Track Record, Referenzkunden wie Peter Pane, Frittenwerk, Ruby und Sauerland Stern Hotel. Die Homepage nennt +52 Prozent Planungsgeschwindigkeit und bis zu 50 Prozent Zeitersparnis gegenüber Excel.
Best for: Gastro-Ketten mit hohem Anspruch an deutsches Arbeitsrecht und reifer Lohn-Vorbereitung.
Pricing ist nicht öffentlich. Review-Plattformen wie OMR Reviews nennen 5 bis 9 EUR pro Mitarbeiter und Monat tiered, Stand 2026-05-28.
Stärken: Die Arbeitsrechts-Tiefe ist die beste im Vergleich. eAU-Abruf, DSGVO-konforme digitale Personalakte, revisionssichere Dokumenten-Ablage und optionaler Lohnservice. Wer komplexe Tarifverträge oder Sondervergütungen hat findet hier die meisten Stellschrauben.
Schwächen: Reine Workforce-Plattform ohne Warenwirtschaft und Business Intelligence. Wer beides will zahlt parallel für FoodNotify oder Apicbase und ein BI-Tool. Pricing ist intransparent, jede Anfrage braucht Demo und Quote.
2. Ordio: Lean Workforce für 72 Branchen inkl. Gastro
Ordio aus Berlin ist die UX-stärkste Workforce-Plattform im Vergleich. AI-assistierte Schichtplanung, Zeiterfassung, Abwesenheiten, Payroll und ein Nano-AI-Agent. 2.000 aktive Nutzer laut Homepage. Kunden Lanxess Arena, Sushi Ninja, ERNST Kaffeeröster, Mission Pizza.
Best for: Lean operierende Ketten die schlanke UX und schnelles Onboarding wollen.
Pricing: Pauschal pro Standort und Monat statt pro Mitarbeiter. Konkrete Preise im Demo, Vertragslaufzeiten flexibel.
Stärken: Die pauschale Pro-Standort-Logik bricht die Pro-Kopf-Eskalation die andere Anbieter haben. Nano-AI gibt autonome Schicht-Empfehlungen statt nur Vorschläge. DATEV- und Addison-Anbindung plus breite POS-Integrationen sind ab Werk dabei.
Schwächen: Ordio bedient 72 Branchen. Das macht die Plattform generalistischer als gastromatic im Gastro-Detail. Lohn-Workflows sind solide, aber gastromatic und E2N decken Tarifvertrags-Spezialfälle reifer ab. Wer komplexes Trinkgeld-Handling oder Sondertarife hat sollte das im Demo gegenprüfen.
3. Heptic: Workforce im Multi-Modul-Betriebssystem
Heptic ist kein Pure-Workforce-Tool. Die Plattform integriert Workforce mit Inventory, Business Intelligence und KI-Agents in einer Datenarchitektur. Für reine Dienstplan-Tiefe sind gastromatic und Ordio besser. Heptic wird die bessere Wahl wenn Dienstplan, Wareneinsatz und Multi-Standort-Reporting in einem Vertrag laufen sollen.
Best for: Ketten ab 5 Standorten die Dienstplan, Warenwirtschaft und BI in einem Stack wollen.
Pricing ist Quote-basiert nach Standortanzahl. Wir kommunizieren Preise im Demo.
Stärken: Ein Datensatz für Wareneinsatz und Personalkosten. KI-Agents schlagen Schichtbesetzung auf Basis Forecast vor, nicht nur auf Basis Verfügbarkeits-Listen. ArbZG-2026 ist nativ implementiert, der Workforce-Vertrag ist im Gesamt-Vertrag enthalten.
Schwächen: In reiner Dienstplan-Tiefe nicht besser als gastromatic oder Ordio. Wer nur einen Dienstplan braucht und sonst nichts ist mit den beiden Spezialisten besser bedient. Unter 5 Standorten ist die Heptic-Plattform überdimensioniert.
4. E2N: HR-Tiefe plus vorbereitende Lohnabrechnung
E2N ist die HR-Plattform mit der tiefsten Lohn-Vorbereitungs-Logik im Vergleich. 4.000 Kunden laut Homepage, darunter Burger King, Premier Inn, Vapiano und Hans im Glück. Personalverwaltung, Dienstplanung, Arbeitszeit, Controlling und vorbereitende Abrechnung in einer Subscription.
Best for: Systemgastronomie, Bäckereien und Ketten mit hohem Bedarf an Lohn-Vorbereitung.
Pricing skaliert mit aktiver Mitarbeiterzahl. Alle Module sind in der Subscription enthalten, Onboarding und Support sind im Preis dabei. Monatliche oder jährliche Abrechnung, 4-Wochen-Kündigungsfrist.
Stärken: Plan-Ist-Controlling in der täglichen Sicht. Lohn-Vorbereitung mit Schnittstellen zu allen großen DATEV-Lohnstacks. Burger King und Vapiano als Referenzpunkte signalisieren Reife im Systemgastro-Setup.
Schwächen: Im Gastro-Detail wie Trinkgeld-Logik oder Schichtbörse ist gastromatic spezialisierter. Public-Pricing ist nicht transparent, Quote ist nötig.
5. Nostradamus: Bedarfsprognose-First für Personal- und Warenplanung
Nostradamus ist kein vollwertiges Dienstplan-Tool. Es ist ein KI-Forecast-Anbieter der Personal- und Warenplanung steuert. Häufig in Kombination mit gastromatic, Ordio oder Heptic eingesetzt um Schichten an Forecast-Werte zu koppeln statt an Erfahrungs-Daumenregeln.
Best for: Ketten die schon ein Dienstplan-Tool haben und Forecast-Tiefe nachrüsten wollen.
Pricing ist Quote-basiert wegen individueller Forecast-Modelle.
Stärken: Multi-Variablen-Forecast mit Wetter, Events und Lokal-Faktoren. API-First-Ansatz, lässt sich an die meisten Dienstplan-Stacks andocken. Reifere Forecast-Logik als die KI-Module der meisten Workforce-Tools.
Schwächen: Ohne separates Workforce-Tool kein vollständiger Stack. Setup und Datenanbindung sind aufwendig, Onboarding dauert typisch mehrere Wochen.
6. Planery: Schlankes Dienstplan-Tool für preissensible Betriebe
Planery ist ein bewusst schlankes Cloud-Dienstplan-Tool mit Zeiterfassung. Bedient Gastro und andere Schichtbetriebe. Der Funktionsumfang ist als Designentscheidung kleiner als bei gastromatic und Ordio, dafür ist der Pro-Kopf-Tarif einer der günstigeren im Markt.
Best for: Einzelbetriebe und kleine Ketten mit Fokus auf Preis-Leistung.
Pricing pro Mitarbeiter und Monat, Tarife auf der Homepage. Self-Sign-up möglich, kein langer Sales-Zyklus.
Stärken: Günstiger Pro-Kopf-Tarif. Schnelles Self-Onboarding. Ausreichend für Single- und Mini-Multi-Setups bis etwa 3 Standorte.
Schwächen: Funktions-Tiefe deutlich hinter gastromatic, Ordio und E2N. Multi-Standort-Konsolidierung und Lohn-Workflows sind begrenzt. Für 5+ Standorte selten die richtige Wahl.
7. Clockin: Zeiterfassung-First mit Add-on Schichtplanung
Clockin ist eigentlich eine Zeiterfassungs-Plattform mit Schichtplanung als Add-on. EuGH-konform und auf ArbZG ausgerichtet. Der Anbieter bedient 50 Branchen, Gastronomie ist eine davon, aber nicht der Kern-Use-Case.
Best for: Betriebe deren Hauptbedarf Zeiterfassung ist und die Schichtplanung als kleines Add-on dazu nehmen.
Pricing transparent auf der Homepage: Digitale Stechuhr 3,19 EUR pro Nutzer und Monat. Projektzeiterfassung 5,59 EUR. Zeiterfassung plus Dokumentation 7,99 EUR. 20 Prozent Rabatt bei 24-Monats-Laufzeit. Alle Tarife mit 14-Tage-Testphase. Stand 2026-05-28.
Stärken: Transparentes Pricing mit klaren Tarifen. EuGH-konforme Zeiterfassung und ArbZG-Ausrichtung ab Werk. 14-Tage-Test ohne Sales-Zyklus senkt den Einstiegswiderstand.
Schwächen: Schichtplanung ist Add-on, nicht der Kern. Wer einen tiefen Dienstplan braucht ist mit gastromatic oder Ordio besser bedient. Generalistisch über 50 Branchen, kein Gastro-Spezialwerkzeug.
Entscheidungshilfe
Drei Fragen genügen für eine ehrliche Empfehlung: Mitarbeiteranzahl, Haupt-Output des Dienstplans und nebengelagerter Pain Point. Heptic wird nur empfohlen wenn neben Dienstplan auch Warenwirtschaft oder BI im Spiel sind.
Häufige Fragen
Methodik
Diese Liste basiert auf direkten Fetches der Anbieter-Homepages am 2026-05-28. Quellen sind im jeweiligen Entry verlinkt. Public-Pricing wurde von Anbieter-Seiten übernommen wo verfügbar (Clockin). Wo kein Public-Pricing existiert greifen wir auf Review-Plattform-Aggregate wie OMR Reviews und G2 zurück und kennzeichnen das. Ranking-Reihenfolge berücksichtigt Modul-Tiefe in Dienstplan und Zeiterfassung, DACH-Compliance und DACH-Marktanteil. Heptic ist Anbieter dieser Seite. Die Einordnung auf Position 3 spiegelt die ehrliche Sicht: In reiner Workforce-Tiefe sind gastromatic und Ordio objektiv stärker. Heptic wird erst die bessere Wahl wenn neben Dienstplan auch Warenwirtschaft und Business Intelligence in einem Stack benötigt werden. Liste wird quartalsweise aktualisiert.